Pathophysiognomik

 

Die Pathophysiognomik wird auch als Antlitzdiagnose bzw. Hand-Nagel-Diagnose bezeichnet und hat eine uralte Tradition von der Antike (Hippokrates 5 Jh. V. Chr.) bis in die Neuzeit (N.Ferronato, Dr. Markgraf).

Bei dieser Methode liegen Modelle zugrunde, die es ermöglichen von äußeren Merkmalen auf innere Prozesse und Erkrankungen, körperliche Beschwerden, seelische Zustände und die Persönlichkeit des Menschen zu schließen.

An Veränderungen der Stirn, der Augenbrauen, Wangen, Lidern, Schläfen und Ohren sowie an Nase, Mund oder Kinn erhält der erfahrene Betrachter Hinweise auf die angelegten seelischen und körperlichen Stärken und Schwächen des Individuums.

Diese Veränderungen sind Ausdruck eines veränderten Stoffwechsels und zeigen sich an der Haut. Ist sie rötlich, gelblich oder blass? Glänzend oder stumpf? Trocken oder fettig? Gespannt oder teigig? Und in welchen Zonen besonders? Fallen Äderchen, Schatten, Flecken oder Pickel auf? Wie sehen die Falten aus und wo befinden sie sich? Aus diesen vielen Fragen sowie der Betrachtung auch von Haaren, Fingern und Nägeln entsteht schließlich ein Gesamtbild, aus dem wichtige diagnostische und therapeutische Hinweise gewonnen werden können.

Die Pathophysiognomik ist somit ein wertvolles Instrument, um auf eine bestimmte Krankheitsveranlagung oder die Gesamtkonstitution (körperliche und seelische Widerstandskraft) eines Menschen hinzuweisen (Hinweisdiagnostik).

Als alleinige Diagnostik ist die  Pathophysiognomik nicht geeignet, die erhaltenen Hinweise bedürfen evtl. einer weiteren Abklärung.

 

Gemäß Heilmittelwerbegesetz weise ich darauf hin, dass die Wirksamkeit dieser Verfahren schulmedizinisch / wissenschaftlich nicht erwiesen sind, und keine Heilversprechen darstellen. Sie basieren daher lediglich auf langjährige Erfahrungen von Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten und Anwendern