Anamnese

 

Die Anamnese ist die Grundlage einer jeden Behandlung.

 

Sie wird immer beim Ersttermin und nach längerer Abwesenheit, sowie bei Wiedervorstellung mit neuen Symptomen durchgeführt.

 

Im Rahmen einer Anamnese werden wichtigen Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand abgefragt, die unmittelbar für die Behandlung oder Diagnose relevant sind.

 

Eine ausführliche Anamnese besteht aus folgenden Teilbereichen:

Die vegetative Anamnese erfragt Beschwerden wie Atemnot, Auswurf, Husten, Fieber, Schweißausbrüche, Harnverhalten, Stuhlverhalten, usw., sowie bei Frauen: erste Regel, Geburten, Menopause.

Die Sozialanamnese beschäftigt sich mit dem sozialen Umfeld des Patienten. Von Interesse sind dabei u.a. die familiäre und berufliche Situation, private Interessen, das Freizeitverhalten u.a.

Die somatische Anamnese umfasst die spezielle Schmerzanamnese, sowie die internistische, medikamentenbezogene und chirurgische Situation.

Bei der psychosozialen Anamnese werden die die Wechselwirkung zwischen psychischem Befinden und körperlichen Störungen erfasst.

Zur Anamnese gehört auch die Familienanamnese, in der nach Besonderheiten und Erkrankungen von Verwandten gefragt wird. Dies gibt wertvolle Hinweise auf ein möglicherweise vererbtes Risiko oder die Neigung zu bestimmten Erkrankungen.

Gegebenenfalls kann sich auch eine homöopathische Anamnese anschließen, die sogenannte Modalitäten abfragt und besonders  das wann, wie oft, wo, was bessert / verschlechtert, wodurch entstanden etc., der verschiedener Symptome und Zustände berücksichtigt.